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Info

Die Initiative für menschenfreundlichere Fahrzeuge ("Stopp-Offroader-Initiative") setzt sich für sichere und umweltfreundliche Fahrzeuge in der Schweiz ein. Die Initiative kommt voraussichtlich im Mai 2011 zu Abstimmung.

Klimaschutz ernst gemeint

Von Klimaschutz zu reden gehört mittlerweile zum guten Stil. Konkreter Klimaschutz bedeutet aber, dass politische Massnahmen getroffen werden. Im Bereich Strassenverkehr herrscht aber politischer Stillstand.
Die Stopp-Offroader-Initiative verlangt, dass ineffiziente Personenwagen nicht mehr angeboten werden. Bei Kühlschränken, Beleuchtung oder Gebäuden ist das schon längst Standard.

Sicherheit für alle erhöhen

Ein hohes Gewicht, starre Leiterrahmen und hohe, kantige Frontpartien gefährden andere Verkehrteilnehmer übermässig. So sind Fussgänger, Velofahrer und Fahrer von leichteren Autos im Falle eines Unfalls schwer benachteiligt. Deshalb will die Initiative, dass Personenwagen, die übermässig gefährlich sind für andere Verkehrsteilnehmer, nicht mehr verkauft werden.

Verhältnismässig

Von der Initiative sind maximal 15% aller Neuwagen betroffen. Das zeigt, dass die Initiative verhältnismässig und moderat ist. Zudem gibt es Ausnahmen für gewisse Zwecke, wie für das Ziehen von Anhängern. Auch für Förster oder Bauern sind Ausnahmen möglich. Bereits verkaufte Fahrzeuge, können mit reduzierter maximal Geschwindigkeit weiter verwendet werden. Davon sind maximal 10 % der Fahrzeuge betroffen.

Was ist überhaupt ein Offroader?

Ein Offroader ist nicht gleich ein Geländewagen! Die Initiative will deshalb auch nicht Geländewagen verbieten. Unter Offroadern verstehen wir Fahrzeuge die aufgrund ihres Gewichts, ihres Verbrauchs und ihrer Form eine übermässige Belastung für die Umwelt und Verkehrssicherheit darstellen.
Kleine 4x4-Fahrzeuge sind von der Initiative also nicht betroffen.

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